ASG - Anerkannte Schulgesellschaft Sachsen

Niederlassung Ostsachsen

Anerkannte Schulgesellschaft Sachsen mbH - Niederlassung Ostsachsen

Soziale Arbeit an Grund- und Oberschulen

Ein Angebot der ASG – Anerkannte Schulgesellschaft Sachsen mbH, Niederlassung Ostsachsen als anerkanntem freien Träger der Jugendhilfe, das uns sehr am Herzen liegt, ist die Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen in unserer Region mit dem Schwerpunkt Bautzen und dem Umland. Derzeit sind unsere Sozialarbeiter an der Max-Militzer-Grundschule Bautzen sowie an der Oberschule Malschwitz aktiv.

Schulsozialarbeit verstehen wir als niederschwelliges handlungsfeldübergreifendes Angebot der Jugendhilfe am Lebensort Schule, das entwicklungsbegleitende Hilfen für alle Kinder und Jugendlichen sowie einzelfallbezogene Hilfen für Schüler*innen mit negativen Lernerfahrungen oder für sozial benachteiligte bzw. für Lernende in individuellen Konfliktlagen bereitstellt. Durch ihren aufsuchenden Charakter gestaltet sich die Schulsozialarbeit als Mittel von Prävention und Intervention. Sie begleitet Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, unterstützt sie zwecks optimaler Lebensbewältigung und leistet damit Hilfe zur Selbsthilfe bei persönlichen und/oder sozialen Problemlagen. Die Schulsozialarbeit ermöglicht dem Schüler eine konstruktive Auseinandersetzung mit einer Problemsituation, ihm ein Ziel als erstrebenswert darzustellen, bei der betreffenden Entscheidung zu helfen und auch eine verbindliche Selbstverpflichtung zu generieren. Zugleich besteht durch den Einsatz unserer Mitarbeiter*innen auch Möglichkeiten, Klassensituationen zu verbessern, Konfliktlösungsstrategien zu erarbeiten und Freizeitangebote an der Schule zu installieren sowie im Einzelfall Schulverweigerungen vorzubeugen. Für alle Angebote gilt das Prinzip der Freiwilligkeit.

Unsere Angebotspalette umfasst u.a. ...

  • Einzelfallhilfen und Beratung (z.B. in Krisen–, Konflikt– bzw. Problemsituationen, zur Kompetenzvermittlung, zur Beratung von Schüler*innen sowie Lehrer*innen, außerdem schulbezogene Hilfen für verhaltensauffällige, benachteiligte oder/und gefährdete Kinder u.a.)
  • Einzel- und/oder Gruppenangebote wie z.B. Lernwerkstätten, Hausaufgabenbetreuung, Betreuung des Ruheraumes, Reflexionsstunden, Schulverweigererprojekte und Projekte zur Verbesserung des Klassenklimas, in Absprache mit der Schule
  • Arbeit mit den Schülermitwirkungsgremien, beispielsweise Beratung der Schülermitwirkungsgremien, Anleitung der Klassensprecher und des Schülerrates, Anleitung und Unterstützung der Schüleraufsicht usw.
  • sozialpädagogische Gruppenangebote wie Präventivangebote (zu Themen wie Sucht, Drogen, Finanzen etc.), Integrationsarbeit, Streitschlichtung und Mediation, Lernförderung, Medienbildung, Pausentreffs und Schulclubs, Förderung von Schülerfirmen, Schulprojekttage, Freizeitarbeit, bei Bedarf Ferienprojekte u.v.a.
  • Elternarbeit und Elternsprechstunden
  • bedarfsweise Hospitationen und Krisenintervention im Unterricht
  • Netzwerkarbeit mit der Schule sowie internen (z.B. Hort) und externen Kooperationspartnern

Diese Angebote werden schulspezifisch modifiziert. Der Schulleiter ermöglicht den Sozialarbeiter*innen die Teilnahme an Lehrerkonferenzen, Dienstberatungen und in schulinternen Arbeitskreisen bzw. Arbeitsgruppen bei relevanten Themen.